Kursfahrt Wien 2026
Die Leistungskurse Geschichte und Kunst fuhren in der letzten Schulwoche, die am LGHE als Exkursionswoche genutzt wird, nach Wien, um neue geschichtliche und künstlerische Eindrücke zu gewinnen.
Am Sonntagmorgen um 8 Uhr starteten wir mit der Bahn von Zwickau und kamen nach ein paar Umstiegen mit ein bisschen Verzögerung am Wiener Hauptbahnhof an. Die nächsten 3 Tage waren gut gefüllt mit unterschiedlichsten Aktivitäten, wie einer Führung durch die Stadt, die Katakomben des Stephansdoms und der Hofburg.
Der Besuch in der UNO-City, das auch als Vienna International Centre (VIC) bekannt ist, war für die Geschichtsschülerinnen und -schüler besonders interessant. An diesem Ort tagen viele Organisationen der UNO, um »auf vielfältige Weise Frieden, Menschenrechte und nachhaltige Entwicklung vorantreiben. Ihr Ziel ist es, die friedliche Nutzung von Kerntechnologie und des Weltraums sicherzustellen, Nuklearversuchen ein Ende zu setzen, der Armut Einhalt zu gebieten und die weltweiten Auswirkungen von Drogen, Kriminalität und Terrorismus einzudämmen.« (wien.info)
Auch die Kunstschülerinnen und -schüler kamen auf ihre kreativen Kosten. So besuchten Sie das Kunsthistorische Museum und konnten durch eine spannend aufbereitete Führung eine neue Perspektive auf Bilder und Themen der Kunstgeschichte werfen. Im Hundertwassermuseum ließ sich gut beobachten, dass das Zusammenleben von Mensch und Natur mit der richtigen Gestaltung sehr gut möglich und unter den sich weiterentwickelnden Klimaveränderungen dringend nötig ist.
Zum Abschluss besuchten beide Kurse eine modern aufbereitete Version von Nestroys »Zu ebener Erde und erster Stock« im beeindruckenden Burgtheater (mit Mitternachts-MCDonalds-Burger inklusive ;).
Am Mittwoch ging es dann mit der Bahn und mit Verspätung (wen wundert’s?) wieder zurück nach Hause.
Insgesamt war es eine spannende Kursfahrt, die durch die Programmpunkte, aber auch durch die 40 Grad im Schatten, einen bezirkweiten Stromausfall und der Bahnfahrt zu einem kleinen Abenteuer wurde. Und damit wir eine schöne Erinnerung haben, nahmen einige der Schülerinnen und Schüler ihre Erlebnisse auf Video auf. Hannes Habermann hat in mühevoller Kleinarbeit alle Mitschnitte und einige Fotos zu einem Clip zusammengefügt:

